Menü

Karriere im Betrieb

Hast du ausgelernt, kannst du dich in jedem Malerbetrieb bewerben – falls dein Lehrbetrieb dich nicht direkt übernimmt.

Für den Schwerpunkt, für den du dich während der Lehre zum Maler und Beschichtungstechniker
entschieden hast, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Meist wirst du in allen Bereichen zu tun haben, die du in der Lehre kennengelernt hast, aber je nach deinen Fähigkeiten und der Größe und Beschaffenheit deines Betriebs und der Auftragslage kannst du dich für deine weitere Karriere auf bestimmte Bereiche fokussieren.

Karriere als Maler und Beschichtungstechniker.
Zeige, was du kannst.

  • Der Kommunikative: Wer gut kommunizieren kann, wird seinen Meister häufiger in Kundengesprächen unterstützen oder sich mit Architekten abstimmen.
  • Der Planer: Wenn du gut darin bist, einen Malerauftrag im Detail vorzubereiten und zu planen, dann kannst du dich hier etablieren.
  • Der Macher: Du bist hauptsächlich der Macher auf der Baustelle, der sich durch handwerkliches Geschick auszeichnet und immer besser wird.

Mache den Meister

Werde Meister des Malerhandwerks!

In einer beruflichen Weiterbildung kannst du zum/zur Malermeister/-in werden. Hier empfiehlt es sich, einen Vorbereitungskurs zu besuchen.

Was bringt dir der Meister? 

Es ist empfehlenswert, für den Schritt in die Selbstständigkeit die Meisterprüfung zu absolvieren. Dann kannst du auch selbst Maler und Beschichtungstechniker ausbilden. Die Kurse zur Prüfungsvorbereitung sind kostenpflichtig. Eigene Ersparnisse und Rücklagen sind hilfreich, um die Weiterbildung erfolgreich zu stemmen.

Porträt Auszubildender zwischen Farbeimern
Azubis in Lackierkammer
Detailaufnahme Pinsel

Selbstständigkeit

Du willst dein eigener Herr sein, deinen eigenen Betrieb gründen?
Im Malerhandwerk ist das recht einfach.

Kleine Hürden zur Selbstständigkeit 

Im Gegensatz zu anderen Branchen benötigst du keine große Werkstatt und kein Ladengeschäft und die Erstanschaffungen sind nicht sehr teuer. 

Was du theoretisch brauchst:

  • ein Büro 
  • einen Computer 
  • ein Handy 
  • ein Auto 
  • Arbeitsmaterial 
  • Werkzeug 
  • Briefbögen und Visitenkarten 
  • eine gute finanzielle Grundlage, um für die Materialkosten deiner ersten Aufträge in Vorleistung gehen zu können. 

Kosten für Dinge wie Werbung und eine Webseite solltest du außerdem nicht außer Acht lassen.

Studium

Mit der Malerlehre hast du alle Möglichkeiten, auch einen akademischen Abschluss zu erreichen.

Studenten während der Vorlesung

 

Voraussetzung

Dafür ist der Nachweis einer Studienberechtigung erforderlich. 

Nach der Malerlehre kannst du die Studienberechtigung durch den Besuch eines Aufbaulehrgangs nachweisen oder aber du startest deine Lehre direkt mit paralleler Absolvierung der Matura.

Zwei Azubis unterhalten sich

Lehre und Matura

Neben deiner dualen Lehre erlangst du die Berufsreifeprüfung. Das geht entweder mit oder ohne Lehrzeitverlängerung. In jedem Fall aber ist der Abschluss durch Förderungen des Bundes kostenlos. 

Mehr Informationen hier.

Arbeiten im Ausland

Maler/-innen und Beschichtungstechniker/-innen werden nicht nur in Österreich immer gebraucht! Falls du Lust hast, für einige Zeit im Ausland zu leben, hast du mit dem Malerhandwerk eine gute Branche gewählt.

Karriere im Ausland

Ein Auslandsaufenthalt als Maler und Beschichtungstechniker macht sich jedenfalls gut im Zeugnis und bringt jede Menge spannende Erfahrungen. Durch unterschiedliche Regelungen und architektonische Voraussetzungen, andere Techniken und ganz generell durch den Austausch mit Kollegen in einem anderen Land kann man viel lernen.

Infos zum Auslandsaufenthalt
gibt es hier.

Bunte Häuser in Kapstadt
Portrait Maler Azubi

Voraussetzungen für deinen Auslandsaufenthalt

Du solltest gut Englisch sprechen und am besten einige Grundkenntnisse in der Sprache des Landes haben, in dem du arbeiten möchtest. Meist überzeugen österreichische Maler und Beschichtungstechniker im Ausland mit ihrer guten Lehre – man muss aber beachten, dass Formalitäten wie Arbeitszeiten, Steuerabgaben oder Vorgaben zur Denkmalschutzpflege sich in manchen Ländern stark unterscheiden.