So bewahrst du einen kühlen Kopf bei der Ausbildungssuche

Die Schulzeit neigt sich dem Ende zu, die Zukunft wartet! Diese Aussicht ist nicht nur vielversprechend, sondern kann auch belastend sein, denn immerhin verändert sich ein großer Teil deines Alltags. Wie du gesund und ausgeglichen durch diese aufregende Zeit kommst, verraten wir dir hier!

Mindestens neun Jahre – also neun Mal Sommerferien, Weihnachtsfeste und Neujahr – und damit fast ein Jahrzehnt verbringen wir in der Schule! Die Schulzeit macht einen großen Teil des Lebens aus und kann uns maßgeblich prägen. Sie gibt uns Strukturen und einen geregelten Alltag, der Stundenplan wird zum Fahrplan des Lebens. Man gewöhnt sich daran, genau zu wissen, was wann ansteht und wen man wann sieht. Wenn diese Zeit zu Ende geht, ist das nicht nur aufregend, sondern kann einen auch vor große Herausforderungen stellen: Was will ich überhaupt mit meinem Leben anfangen? Wo will ich leben, wie will ich meinen Alltag strukturieren, wo kommt mein Lebensunterhalt her? Wichtig ist, dass du dich von den großen Entscheidungen nicht einschüchtern lässt, sondern einen kühlen Kopf bewahrst. Wir haben fünf Tipps für dich, wie du das zur Realität machst:


1. Hab Geduld mit dir selbst


Du bist nicht allwissend – und musst es auch nicht sein! Es gibt ein paar Menschen, die seit ihrer frühen Kindheit wissen, was sie mit ihrem Leben anfangen wollen und was sie gut können, aber das ist eine Minderheit! Es ist ganz normal, wenn dir nicht sofort klar ist, was du als Nächstes machen möchtest. Lass dir Zeit und überlege dir genau, was deine Stärken und Schwächen sind, was dir Spaß macht und bei welchen Aufgaben die Zeit wie im Flug vergeht. 


2. Leg Pausen ein

Es ist wie mit jeder anderen Sache im Leben auch: Wenn du zu verbissen über etwas grübelst, fällt dir die richtige Lösung garantiert nicht ein. Dazu powerst du dich auch noch richtig aus und findest dann keine Kraft mehr, wenn es daran geht, wirklich eine Entscheidung zu treffen. Also lass dir Zeit und plane Phasen ein, in denen du dich aktiv von der Berufssuche ablenkst! Nach einem entspannten Abend mit ein paar Freunden oder einem Tagesausflug ist der Kopf frei und entspannt und du kannst mit ganz neuen Blickwinkeln an die Frage der Berufswahl herangehen.
 

3. Guter Rat ist teuer

Eine Entscheidung wie die Berufswahl bringt in der Regel viele gut gemeinte Ratschläge, Tipps und Tricks von Familie und Freunden mit sich. Natürlich wollen alle mitreden, denn sie wollen das Beste für dich! Genau aus diesem Grund solltest du dir auch anhören, was deine Familie und Freunde zu sagen haben – immerhin haben sie wahrscheinlich selbst schon die gleiche Entscheidung treffen müssen oder treffen sie gerade. Außerdem kennen sie dich am besten. Am Ende muss allerdings klar sein: Die Berufswahl und der Start in dein neues Leben betreffen dich ganz persönlich und du musst die Entscheidungen treffen. Lass dich von den Ratschlägen oder gar Wünschen von anderen nicht unter Druck setzen, sondern triff deine eigenen Entscheidungen!

4. Mach Praktika!

Theorie und Praxis liegen oftmals weiter auseinander, als man denkt. Wenn du glaubst deinen Traumberuf gefunden zu haben, dann nimm dir die Zeit, ein Praktikum zu machen! So bekommst du einen echten Eindruck davon, wie dein Alltag zukünftig aussehen könnte. Das nimmt dir einiges an Druck! Es wird dir viel leichter fallen, eine Entscheidung zu treffen, wenn du gut vorbereitet bist und genau weißt, was auf dich zukommt!

5. Hör auf dein Bauchgefühl


Kennst du das: Manchmal grübelt und grübelt man über einer Frage und kommt der Antwort einfach nicht näher! Da kann man noch so viel denken und überlegen und sich das Hirn zermartern ... Wenn du an diesem Punkt angekommen bist, ist es an der Zeit, deiner Intuition zu folgen und dich einfach kopfüber in das Abenteuer Lehre zu stürzen!

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