So sieht mein Tag in der Lehre zum Maler und Lackierer aus!

Malerinnen und Maler pinseln den ganzen Tag nur Wände weiß an – richtig? Nicht ganz! Wie der Alltag im Malerhandwerk wirklich aussieht, hat uns Azubi-Botschafter Kolja erzählt.

Ich bin Kolja, 21 Jahre alt und lebe in Dresden. Dort mache ich eine Lehre im Malerhandwerk und bin inzwischen im zweiten Lehrjahr in der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung. Am Handwerk war ich schon immer interessiert, denn in meiner Familie spielt es eine große Rolle. Mein Bruder und ich wurden dazu ermutigt, uns auszuprobieren und schließlich habe ich mich dafür entscheiden, die Ausbildung zum Maler- und Lackierer zu starten und bin immer noch sehr zufrieden mit dieser Entscheidung! 

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete 

Mein Tag beginnt schon früh: Ich stehe um 05:30 Uhr auf und mache mich erst mal fertig. Da ich meine Arbeitsklamotten und eine Brotzeit immer schon am Vorabend vorbereite, dauert das auch nicht so lange. Nur einen frischen Kaffee setze ich mir noch auf und nehme ihn mit zur Arbeit – ohne Kaffee geht bei mir nichts!
Auch unser Chef plant gerne im Voraus: Freitags erfahren wir, auf welcher Baustelle wir arbeiten. Wir treffen uns dann immer direkt dort. Arbeitsbeginn ist um 7:00 Uhr und je nachdem, wie weit die Baustelle entfernt ist, kann ich dann auch mal ein bisschen später aufstehen.  

Meine Arbeitszeiten 

Gute zwei Stunden nach Arbeitsbeginn gibt es dann die erste kleine Pause: Um 9:00 Uhr machen wir 30 Minuten Frühstückspause. Um 12:00 Uhr folgt die Mittagspause und um 16:00 Uhr haben wir auch schon Feierabend. Da ist das frühe Aufstehen gar nicht mehr so schlimm. Vor allem im Sommer bleibt so noch Zeit für mich – egal ob zum Einkaufen, um Freunde zu treffen oder um in der Natur zu sein.  

Ständiger Tapetenwechsel 

Tapetenwechsel kann man in meinem Fall in zweierlei Hinsicht deuten:  

Ich bin immer in Bewegung, da wir mit jedem neuen Arbeitsauftrag auf einer anderen Baustelle sind. Das sorgt für Abwechslung und an Langeweile ist nicht zu denken! Außerdem gehört das Tapezieren natürlich auch zu meinem Job. Auf den Bildern seht ihr mich in einer Arztpraxis, wie ich eine elegante Streifentapete anbringe. 

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Wusstest du, dass für Malerinnen und Maler auch ab und zu mal Auslandseinsätze auf dem Programm stehen können? Hier kannst du Azubi-Botschafter Phil auf Montage begleiten!